Bioenergie NÖ erweitert Lengenfeld I und startet mit dem Neubau von Lengenfeld II

Baustelle Lengenfeld Campus: Mit dem Neubau der Heizzentrale werden die Fernwärmeleitungen an die neue Situation angepasst. Foto-Credit: AGRAR PLUS

Lengenfeld – In Lengenfeld herrscht rege Bautätigkeit, diese bewirkt auch für die Biomasse Nahwärme neue Impulse. Durch die Errichtung vom Campus Lengenfeld, mit zusätzlicher Kindergartengruppe und Zubau zur Volksschule ist auch die 2008 errichtete Biomasse Nahwärmeanlage zu erweitern.

Zur Abdeckung des Wärmebedarfs wird ein weiterer Hackgutkessel mit 120 kW in einem neuen Heizhaus direkt am Kindergarten-Neubau errichtet. Dies soll auch die zukünftige Heizzentrale für die gesamte Anlage darstellen da die Kapazität für einen zweiten Biomassekessel geschaffen wurde um beim Kesseltausch dann den alten Heizraum auflassen zu können. Die Bau- und Installationsarbeiten sind im Laufen. Die Aufnahme der Wärmeversorgung ist mit der kommenden Heizsaison geplant.

In den nächsten Wochen steht auch der Baustart für die Bioenergie NÖ Anlage Lengenfeld II an. Diese wird für die Wärmeversorgung vom ebenfalls im Bau befindlichen Gemeindezentrum, Veranstaltungshalle und Gemeindeamt errichtet. Die Nahwärmeanlage wird direkt am Festsaal situiert werden und steht somit zentral zwischen den Wärmeabnehmer. Dies sorgt für kurze, effiziente Leitungswege. Zum Start wird ein Biomassekessel mit rund 200 kW installiert, baulich ist eine Erweiterung auf vorerst bis zu 400 kW möglich. Durch Nutzung einer Geländekante wird die Heizanlage unauffällig in die Umgebung integriert und eine einfache Beschickung durch einkippen in einen Bunker ermöglicht. Der Zugang zum Heizraum, eine Etage tiefer, kann dadurch ebenfalls ebenerdig erfolgen.

In Lengenfeld wird zukünftig durch regionale Biomasse und den Ersatz von Erdgas und Heizöl mehr als 160 Tonnen CO2 - Emissionen pro Jahr eingespart. Die Waldhackgutversorgung und Betreuung der Anlagen erfolgt durch landwirtschaftliche Genossenschaftsmitglieder aus der unmittelbaren Umgebung. Neben den eindeutigen Klimaeffekten wird damit die regionale Wertschöpfung gesteigert und Arbeitsplätze gesichert.

Zur Maximierung der Versorgungssicherheit wird bei beiden Anlagen die Wärmeversorgung aus einer mobilen Heizanlage vorbereitet. Diese wird von der landwirtschaftlichen Errichtungs- und Betriebsgenossenschaft Bioenergie NÖ  für ihre über 60 Nahwärmeanlagen vorgehalten und ist im Falle eines größeren Gebrechens in kürzester Zeit verfügbar und einsatzbereit.

Für weitere Informationen steht Ihnen die Bioenergie NÖ unter office@bioenergie-noe.at, www.bioenergie-noe.at oder 02742/352234-0 gerne zur Verfügung.

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