Biomasse Nahwärme für das Zentrum St. Valentin - Bauarbeiten laufen auf Hochtouren

Der Pufferspeicher der Nahwärme St. Valentin mit 15.000 Litern Fassungsvermögen wurde geliefert: vlnr: Matthias Ebmer, Franz Gründling, Karl Schnetzinger Karl und Andreas Pum. Foto: NWG St. Valentin

Die Verlegung der vorisolierten Leitungen für das Nahwärmenetz am Hauptplatz von St. Valentin sind voll im Laufen, ebenso der Bau der Heizanlage. Künftig werden 18 Landwirte die Anlage mit den notwendigen Hackschnitzeln versorgen.

"Ende September wollen wir mit den Arbeiten fertig sein, weil ja im Oktober das Heizwerk in Betrieb gehen soll“, sagt Andreas Pum, Obmann der Nahwärmegenossenschaft.

Die Heizanlage mit rund 800 kW Anschlussleistung entsteht in einer alten Halle eines landwirtschaftlichen Betriebs in St. Valentin in Zentrumsnähe. Sie versorgt vorerst neun Objekte mit Wärme: das Stadtamt, den Bauhof, die Schule, die Raiffeisenbank, einen Gasthof und einige Privathäuser. Ein Teil des bestehenden Gebäudes wird mit einem Heizraum und einem Hackgutlager zur Nahwärmeanlage adaptiert und beherbergt künftig zwei Biomassekesseln mit jeweils einer Rotationsaustragung sowie einem Pufferspeicher.

„Die Versorgung mit Hackgut übernehmen 18 Bauern, die Mitglieder der Nahwärmegenossenschaft sind. Somit bleibt die Wertschöpfung im Gegensatz zu fossiler Wärmeversorgung in der Region und es wird natürlich CO₂ eingespart, jährlich mehr als 200.000 kg“, betont Pum. Er ist davon überzeugt, dass der Nahwärme die Zukunft gehört.

Rund 850.000 Euro investiert die Genossenschaft in die gesamte Nahwärmeanlage samt Leitungsnetz und Übergabestationen. Positiver Nebeneffekt der notwendigen Grabarbeiten - es werden im Hauptplatzbereich auch gleich die Leerrohre für Glasfaser mitverlegt.

Die zukünftig versorgten Gebäude können auf eine gesicherte Wärmeversorgung aus regionalem Hackgut vertrauen.

AGRAR PLUS begleitet und berät das Nahwärmeprojekt von Beginn an. Nach Erhebung und Auswertung der zu versorgenden Gebäude wurde die Machbarkeit in verschiedenen Varianten überprüft und entsprechende Businesspläne erarbeitet. Für die zukünftigen Wärmekunden wurden Preisinformationen und Wärmelieferverträge als Entscheidungsgrundlage erstellt. Nach Vorliegen der erforderlichen Kundenzusagen wurde die Fördereinreichung für die Nahwärmeanlage durchgeführt und Grundlagen für die Ausschreibung der erforderlichen Gewerke geliefert.
AGRAR PLUS steht natürlich auch für laufende Beratung in der Umsetzungsphase zur Verfügung. Nach Fertigstellung der Nahwärmeanlage und Abschluss der Investition wird die Förderabrechnung bis zur Auszahlung begleitet.

Für weitere Informationen steht Ihnen AGRAR PLUS unter office@agrarplus.at oder 02742/352234-0 gerne zur Verfügung.

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